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Wilde Weiden in den Oberrheinauen

Kappel-Grafenhausen
IBG - Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.

Wilde Weiden in den Oberrheinauen

Kappel-Grafenhausen
IBG - Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.

Worum geht es im Projekt?

Zurück in die Zukunft lautet die Devise auf den Wilden Weiden Taubergießen, denn extensive Weidelandschaften sind in der Oberrheinebene seit den großen Ausbaumaßnahmen des Rheins Ende des 19. Jahrhunderts gänzlich verschwunden. Naturschutzfachlich und landschaftsökologisch ist die extensive Beweidung aber von großer Bedeutung für diese Kulturlandschaft. Mit dem Projekt „Revitalisierung Taubergießen“ konnte die landschaftsgestaltende Kraft der Rhein-Hochwässer wieder in die Rheinauen zurückgeholt werden. Heute nun weiden hier wieder urige Rinder und Pferde das ganze Jahr über in rund 70 Hektar Wald und auf über 30 Hektar Weiden. Ziel dieser Beweidung ist es, das dynamische Nebeneinander unterschiedlicher Lebensräume zu ermöglichen. So wird auch zukünftig dank der Kraft des Wassers und der großen Weidetiere die Artenvielfalt gefördert.

Wie kannst Du helfen?

Gemeinsam mit 10 Freiwilligen aus ganz Europa kannst du das "Wilde Weiden"-Projekt im Rahmen eines Workcamps vom 22.08.-04.09.2021 tatkräftig unterstützen. Konkret werdet ihr gemeinsam auf den Weiden Tränken für die Tiere bauen, Holzzäune errichten, um die jungen Eichen vor grasenden Tieren zu schützen und die Waldweide verbessern, indem ihr Holzreste aus dem Gebiet entfernt. Bei Regenwetter installiert ihr Vogelnistkästen und baut Geburtshöhlen für Wildkatzen. Projektsprache ist Englisch, Mindestalter 18 Jahre. Unterkunft, Verpflegung und ein Freizeitprogramm sind vor Ort organisiert. Du musst dich lediglich mit 75 Euro an den Kosten beteiligen.

Einsatzort

Kappel-Grafenhausen, Deutschland

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Wer steht hinter dem Projekt?

IBG - Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.
„Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.“, kurz IBG, wurde 1965 mit dem Ziel gegründet, durch internationale Jugendgemeinschaftsdienste (Workcamps) einen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung zu leisten. IBG ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Neben vier hauptamtlich Beschäftigten wird die Arbeit getragen durch einen ehrenamtlichen Vorstand, etwa 150 Mitglieder und viele unverzichtbare engagierte Freiwillige. IBG ist weder religiös noch politisch gebunden und als Träger der außerschulischen Jugendbildung anerkannt. Die Workcamps in Deutschland werden finanziert durch Zuschüsse des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäischen Union. Darüber hinaus unterstützen örtliche Träger die Projekte.
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