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Reaktiviere einen historischen Mühlgraben

Kobern-Gondorf
IBG - Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.

Reaktiviere einen historischen Mühlgraben

Kobern-Gondorf
IBG - Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.

Worum geht es im Projekt?

Let the water flow! Das ist das Motto des Projektes, das wir gemeinsam mit der Gemeinde Kobern-Gondorf in einem Seitental der Mosel durchführen. Hier befindet sich ein historischer "Waalweg", ein künstlich angelegter Bewässerungskanal, der früher das Wasser über mehrere hundert Meter in das benachbarte "Mühlental" zum Betrieb der Mühlen führte. Einzigartig an diesem Bewässerungskanal war, dass er das Wasser auch durch einen Stollen unter einem Bergrücken hindurchführte. Im Laufe der vergangenen Jahre füllte sich dieser Kanal mit Schmutz und Steinen und der Stollen verstopfte. Ziel des Projekts ist es, den Bach und den Stollen freizulegen, damit das Wasser wieder in das Nachbartal fließen kann. So kehrt alte Kulturlandschaft zurück und die Artenvielfalt wird gestärkt.

Wie kannst Du helfen?

Im Rahmen eines internationalen Workcamps vom 11.08.-25.08.2021 kannst du tatkräftig mit anpacken und den Kanal und den Stollen von Bewuchs, Ästen, Schutt und Schlamm befreien. Bei dieser Aufgabe werdet ihr sicherlich schmutzig werden. Lokale Freiwillige und einige Profis werden euch unterstützen und für einen interessanten Austausch mit Einheimischen sorgen. Ein bekannter Wanderweg folgt dem "Waalweg", so dass interessierte Schaulustige euch regelmäßig über die Schulter schauen werden. Das Ergebnis eurer Arbeit wird nicht nur historisch und ökologisch wertvoll sein, sondern auch über Jahre hinweg von Wanderern bewundert werden. Unterkunft, Verpflegung etc. werden gestellt. Mindestalter 18 Jahre. Du solltest dich mit 75 Euro an den Kosten beteiligen.

Einsatzort

Kobern-Gondorf, Deutschland

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Wer steht hinter dem Projekt?

IBG - Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.
„Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V.“, kurz IBG, wurde 1965 mit dem Ziel gegründet, durch internationale Jugendgemeinschaftsdienste (Workcamps) einen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung zu leisten. IBG ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Neben vier hauptamtlich Beschäftigten wird die Arbeit getragen durch einen ehrenamtlichen Vorstand, etwa 150 Mitglieder und viele unverzichtbare engagierte Freiwillige. IBG ist weder religiös noch politisch gebunden und als Träger der außerschulischen Jugendbildung anerkannt. Die Workcamps in Deutschland werden finanziert durch Zuschüsse des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäischen Union. Darüber hinaus unterstützen örtliche Träger die Projekte.
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